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Trübsal und Vorfreude

9. August 2017 - 17:15

Köln, Düsseldorf, Wiesbaden und Berlin sind längst an Frankfurt vorbeigezogen. Jetzt hat uns auch Bremen überholt: Seit Ende Juli freuen sich dort die Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs über digitale Displays an Haltestellen. Auf diesen Sprung in Richtung Digitalisierung an der Weser sind wir hier am Main echt neidisch – als „digitale Hauptstadt Deutschlands“ können wir davon bisher nur träumen. Die neue Bremer Stadtmöblierung ist in moderne Fahrgastunterstände im Design des britischen Stararchitekten Lord Norman Foster integriert. Auf den etwa zwei Quadratmeter großen Displays, den sogenannten City Light Postern, lässt sich Außenwerbung flexibel und tagesaktuell präsentieren. So können Werbekunden ihre Kampagnenmotive nach Ort, Zeit oder auch Temperatur aussteuern, möglich ist auch die Einbindung von Social-Media-Kanälen. Über iBeacon-Schnittstellen können Kampagnen über mobile Endgeräte weitergeführt werden und im Bedarfsfall ist über die digitale Werbefläche auch eine aktuelle Kommunikation möglich, beispielsweise in Gefahrensituationen. Bremen arbeitet zudem an der Integration des Bevölkerungswarnsystems KATWARN.

Unser Lichtblick: In der erst kürzlich abgeschlossenen Ausschreibung der städtischen Außenwerbung sind City Light Poster ebenfalls enthalten. Zudem geht es um Mega Light Anlagen und City Light Säulen. Damit macht dann auch Frankfurt endlich einen großen – und längst überfälligen – Sprung in Richtung Digitalisierung und tut damit gleichzeitig einen ersten Schritt hinzu einer Smart City. Wir sind sehr gespannt, wie es in absehbarer Zeit in Frankfurt aussehen wird und welche Möglichkeiten die Stadtväter uns und allen Besuchern der Stadt dann bieten werden.

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