Finde kostenlose Hotspots in deiner Umgebung.

Online belebt Innenstädte

4. Januar 2018 - 18:55

Ein Leben ohne Internet ist kaum mehr vorstellbar. Das Leben könnte um noch so vieles leichter sein, wenn die Möglichkeiten des World Wide Web noch mehr in deutschen Städten Einzug hielten. So steht ein Internetzugang nicht nur für einen Zugewinn an Lebensqualität, er kann in Innenstädten auch mehr Aufenthaltsqualität bringen – ein Zugewinn, der neben den Bürgern auch den Handel erfreut.

Doch woher nehmen, diese gesteigerte Aufenthaltsqualität, generiert durch Internet? Um Anreize für Bürger und Besucher zu schaffen, sich in der Stadt aufzuhalten und dabei auch Umsätze im Einzelhandel zu generieren, müssen sich Stadt und Handel digital engagieren. Gerade Teile des Handels weisen oft überraschende Digitalisierungsdefizite auf.

Die Verbreitung von Smartphones und Apps ist Treiber der serviceorientierten Internetnutzung. Mobile Apps, mobile Coupons, iBeacons, Augmented Reality, Chatvertising, Web 4.0, Local Commerce, Omni-Channel-Commerce: die Möglichkeiten, Kunden anzusprechen und sie aktiv in Innenstädte zu holen, sind zahlreich und vielfältig. Das Internet vereinfacht den Zugang zu lokalen Angeboten. Bereits jetzt haben mehr als 75 Prozent der Suchanfragen auf Google einen lokalen Hintergrund. Fragen wie „Welcher ist der beste Friseur in meiner Region?“, „Wann hat die Stadtverwaltung geöffnet?“, „Was kosten diese Schuhe?“ und „Wann sind Termine frei?“ müssen schnell und einfach beantwortet werden. Wer über das  Netz schnell und zuverlässig Informationen zu seiner Umgebung erhält, attraktive Angebote bekommt und neugierig auf das Entdecken bisher unbekannter Locations oder Sortimente gemacht wird, kommt und bleibt gern in der Stadt. Hier sind nicht nur die Einzelhändler gefragt, auch die Stadt ist in der Pflicht: mit einem Stadtmarketing, das sich diesem Zweig der Digitalisierung annimmt und dabei auch der neuen Art von Geschwindigkeit Rechnung trägt, die die Vielzahl der möglichen Kommunikationswege mit sich bringt.

Die Herausforderung: Aufgrund der Fülle von Informationen, die Nutzer aus dem Netz ziehen können, suchen sie komprimierte, bewertete Information, sie suchen und nutzen Informationskanäle, denen sie vertrauen können. Die neue Art des Konsumierens von Information ist selektiv. Ideal ist hier beispielsweise eine App, die Bürger und Besucher zuverlässig und tagesaktuell mit Informationen rund um Sehenswürdigkeiten, Gastronomie, Angebote aus dem Einzelhandel, Veranstaltungen etc. versorgt. Eine solche App beziehungsweise ähnliche Angebote können erheblich dazu beitragen, dass sich Menschen zuhause virtuell informieren, um dann real, also vor Ort diese gewonnenen Informationen zu nutzen und von ihnen zu profitieren. Zum Beispiel auf digitalen Stadtinformationstafeln.

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA