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Frankfurt nur Mittelmaß … schade eigentlich

20. August 2015 - 11:46

Reicht es für eine Stadt, die sich selbst als digitale Hauptstadt Deutschlands bezeichnet, in Sachen Digitalisierung bestenfalls Mittelmaß zu sein? Frankfurt meint offensichtlich: och … Wir meinen: nein! Wie passt der Anspruch, modern und weltläufig zu sein, zum Beispiel zu Plakatwänden, auf denen Plakat in vielen Fällen inaktuell sind oder gar in Fetzen herunterhängen? Ja, es gibt inzwischen bereits digitale Werbeflächen, aber die präsentieren sich eher „basic“. Hamburg dagegen zeigt, was möglich ist: Die Stadt hat Werbeflächen an Bushaltestellen installiert, die nicht nur Werbung zeigen, sondern gleichzeitig auch interaktive Kommunikationsmittel sind. Auf der Höhe der Zeit ist auch Zürich; die Stadt hat sich jüngst entschlossen, 30 Standorte für digitale Werbeflächen auszuschreiben. Ach, wäre es schön, wenn doch auch Frankfurt sich endlich auf den Weg machen würde, mehr Digitalisierung zu wagen. Notwendig ist dafür eine Neu-Ausschreibung der Werberechte; die wurde bereits 2008 vom Magistrat beschlossen. Doch still ruht der See. Zusammen mit der Neuvergabe der Werberechte wäre es auch extrem wünschenswert, endlich das Werbeverbot auf der Zeil aufzuheben; sinnvoll platzierte Werbeflächen könnten hier auf aktuelle Angebote aufmerksam machen und dem Handel Zusatzeinnahmen verschaffen. Und: Mit modernen digitalen Werbeflächen kann auch noch ein weiterer Digitalisierungsschub stattfinden: Integrierte Hotspots könnten flächendeckend einen öffentlichen, kostenfreien Zugang zum WLAN gewähren, weit über die aktuell bestehenden Möglichkeiten hinaus. Würde der digitalen Hauptstadt ja auch ganz gut zu Gesichte stehen.

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